Forschung
Interferometrie im Weltraum

Interferometrie im Weltraum

Der LISA-Pathfinder-Satellit zwischen Erde (rechts) und Sonne (links) vor einem Sternenhintergrund. Der LISA-Pathfinder-Satellit zwischen Erde (rechts) und Sonne (links) vor einem Sternenhintergrund. Der LISA-Pathfinder-Satellit zwischen Erde (rechts) und Sonne (links) vor einem Sternenhintergrund. © ESA–C.Carreau
LISA Pathfinder im Weltraum

Die Abteilung ist federführend bei der Entwicklung des ersten Gravitationswellen-Detektors im Weltall: LISA (Laser Interferometer Space Antenna). In der Vorbereitung für LISA spielte die Abteilung die Hauptrolle bei der LISA Pathfinder Mission, die die Mess- und Kontrollsysteme für LISA von 2015 bis 2017 erfolgreich testete. LISA-Technologie fliegt außerdem an Bord von GRACE Follow-On, die den Klimawandel anhand von Messungen des Erdschwerefelds beobachtet.

LISA

LISA (Laser Interferometer Space Antenna) ist ein Gravitationswellen-Weltraumdetektor mit Millionen Kilometer langen Armen. LISA wird Gravitationswellen niedriger Frequenz messen, die für erdbasierte Detektoren unerreichbar sind.

GRACE Follow-On

LISA-Technologie wird bereits jetzt zur Erdbeobachtung eingesetzt und wird zukünftige geodätische Satelliten-Missionen verbessern. GRACE FO vermisst Indikatoren des Klimawandels durch Veränderungen im Erdschwerefeld.

LISA Pathfinder

LISA Pathfinder war eine Testmission der europäischen Weltraumagentur ESA für die LISA-Mission. LISA Pathfinder zeigte die Funktionsfähigkeit von zentralen LISA-Technologien, mit denen das erste Gravitationswellen-Observatorium im All niederfrequente Gravitationswellen beobachten wird.

apl. Prof. Dr. Gerhard Heinzel
Gruppenleiter „Interferometrie im Weltraum“
apl. Prof. Dr. Gerhard Heinzel
Gruppenleiter „Interferometrie im Weltraum“
Weiterführende Informationen

finden Sie auf den Webseiten der Arbeitsgruppe „Interferometrie im Weltraum“ beim Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut).